Dolomitreaktor
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Der Dolomitreaktor

Verfahren zur verbesserten Versorgung einer biologischen Kläranlage mit Calcium und Magnesium.

Früher waren pufferschwache Kläranlagen eher die Ausnahme. Mit Einführung der weitergehenden Stickstoffelimination hat sich das geändert. Heute sind Anlagen mit ausreichender Säurekapazität selten geworden. Die Folgen sind dramatisch. Betonkorrosion, Bläh- und Schwimmschlamm belasten den Anlagenbetrieb und nagen an der Substanz von Mensch und Material. Mehr über die Zusammenhänge zwischen Kohlensäurebildung und den negativen Auswirkungen auf den Kläranlagen will diese Seite näherbringen. Da die Fragen über den Dolomitreaktor sich mehr und mehr häufen ist hier die Möglichkeit geschaffen worden Infomaterial herunter zu laden und Kontakt zu den beteiligten Firmen aufzunehmen. 

Mit Hilfe des Verfahrens wird der Gehalt an CaCO3 der  Belebtschlammflocke gezielt erhöht und damit die Struktur stabilisiert, während der Gehalt an freier Kohlensäure im System sinkt. Außerdem werden weitere Funktionen günstig beeinflusst, wie das Absetzverhalten im Nachklärbecken, die Hydraulik der Kläranlage, das Ausgasen der Kohlensäure im Faulturm und der biologische Abbau von Stickstoff und Phosphat. Zudem ist das Verfahren gegenüber den bekannten Verfahren einfach, selbst regulierend, wartungsarm und wirtschaftlich zu betreiben.

 Aktuell 2010: IV. Reaktorgeneration:
Die neuen Reaktoren, die Anfang 2010 in Österreich (Kärnten), der Schweiz und in Deutschland in Betrieb gehen, gehören alle der IV. Reaktorgeneration an mit verstärken Rührwerk und Bauhöhen von 2 m, 2,5 m und 3 m. In Italien (Südtirol) ist die Tauchvariante für Belebungsbecken vorgesehen.
(Der Möglichkeit eines Umbaus älterer Reaktoren auf das neue verstärkte Rührwerk ist beim Anlagenbauer nachzufragen)




 
Dolomitreaktor neuester Generation mit 2,5 m (02/2010)
2009: 1. Neues Füllmaterial
Seit Frühjahr2009  ist eine angepasste Variante der Dolomitkalkreaktoren in Betrieb für die Verwendung des neuen Füllmaterials, die das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht in den Klärbecken noch schneller herstellen.
Die nun verfügbare feinere Körnung des Füllmaterials Ökodol
K1 (0,5 -2,5 mm) ermöglicht mit seiner größeren Oberfläche ein noch schnelleres Erreichen des Sättigungs-pH-Wertes . 2. Ergänzung auf der Ursachenseite: 3. Erweiterung der Hintergrundseite:
Dolomitreaktor neuester Generation (02/2010)

Vieler Leser bevorzugen die gedruckte Information. Hier ist daher die Internetseite als PDF-File zum Herunterladen und zum Ausdrucken:

Dolomitreaktor.de als PDF (Stand: 25.10.2008)

  
Carl Wassermann © 2010Stand: 22.April 2010

 





















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