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24.02.2012 18:21:55

Auswirkungen von Ökodol auf die Entwässerbarkeit von Faulschlamm

Auf unserer Kläranlage wird der Dolomitreaktor seit 20.Dezember 2011 mit Ökodol eingesetzt. Es wurde in dieser Woche ohne Probleme entwässert, gute Austrags TS werte von i.M. 28 %. Am 16. Januar 2012 wurde wieder entwässert und die Fremdfirma hat gejammert das der Schlamm sich schlechter entwässern lässt, sie brauchen viel länger für eine Press (Membranpresse). Jetzt ist die Entwässerung wieder da und es geht noch schlechter. Lange Presszeiten und bei der Entleerung der Presse kleben die Platten regelrecht an den Filtertüchern, der Maschinist braucht 1 Stunde zum entleeren.
Hat jemand die gleichen Erfahrungen mit Ökodol gemacht?
Bitte hier veröffentlichen.

(Im Februar 2012 hat sich herausgestellt, dass die Ursache beim Polymer lag.)

Rabus Heinrich


Carl Wassermann
24.02.2012 18:21:55
Die Erfahrungen zeigen eher das Gegenteilig. Durch den Dolomitreaktor wird die Kalkreserve im Faulturm erhöht und dadurch wird die Entwässerbarkeit verbessert. Da der Rektor erst seit 20.Dezember 2011 in Betrieb ist kann er noch keine Auswirkung auf die Schlammentwässerbarkeit haben. Der jetzt gepresste Schlamm stammt noch aus der Vorreaktorzeit. Der Schlamm vom 20.Dezember stammte vom Spätsommer . Schlammalter und Aufenthaltszeit im Faulturm sollten bei solchen Rückschlüssen berücksichtigt werden.
Sie sollten auch darauf achten, dass Natrium und Aluminium möglicht nicht im Schlamm zu finden sind, da sie die Ergebniss deutlich verschlechtern. Die Differenz von Schlammentsorgungskosten liegen um ein vielfaches höher als die Fällmittelkosten. Wenn sie also kostenlose Altlaugen als Fällmittel nutzen zahlen Sie die hohen Entsorgungskosten der Produzenten mit Ihren Schlammkosten.
Die bessten Ergebnisse erreicht man mit Eisen und einer ausreichenden Kalkreserve im Faulturm.