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Der Dolomitreaktor

Verfahren zur verbesserten Versorgung einer biologischen Kläranlage mit Calcium und Magnesium.

Mit Hilfe des Verfahrens wird der Gehalt an CaCO3 der Belebtschlammflocke gezielt erhöht und damit die Struktur stabilisiert, während der Gehalt an freier Kohlensäure im System sinkt. Außerdem werden weitere Funktionen günstig beeinflusst, wie das Absetzverhalten im Nachklärbecken, die Hydraulik der Kläranlage, das Ausgasen der Kohlensäure im Faulturm und der biologische Abbau von Stickstoff und Phosphat. Zudem ist das Verfahren gegenüber den bekannten Verfahren einfach, selbst regulierend, wartungsarm und wirtschaftlich zu betreiben.

Von verschiedenen Anwendern wird der Dolomitreaktor auch als "Opferkalksystem" bezeichet, was etwas in die Irre führt, da nur das spezielle Dolomit (im Handel als "Ökodol" bekannt) die speziellen Eigenschaften des Verfahrens erfüllen kann. Mit einer Kalkfüllung wäre der Reaktor etwa 10 - 20 mal größer, da entsprechende Kontaktzeiten eingehalten werden müssen. Richtig ist dagegen, dass das Verfahren als nachfüllbares Opfersystem betrachtet werden kann.

Verweis zum Patent: DE102005031865A1

Zu den Grundlagen⇒



HDR - Bild eines Dolomitreaktors
Dolomitreakor 1005-2010 (Standort: St. Gallen; Schweiz)